Blutengel – Un:Gott

Die deutsche Elektro-Band Blutengel wurde bereits im Jahre 1998 von dem Sänger Chris Pohl gegründet und ging aus dessen vorherigem Projekt „Seelenkrank“ hervor.

Nur ein Jahr nach der Gründung der Band stand bereits das erste Blutengel-Album unter dem Namen „Child of Glass“ in den Regalen der Händler, dem zwei Jahre später das zweite Album „Seelenschmerz“ folgte.

Bereits mit dem dritten Album gelang der Band, deren weibliche Gesangsbesetzung sich über die Jahre immer wieder veränderte, dann erstmal der Sprung in die deutschen Alben-Charts, wo man auf dem 58. Rang landete.

Zwei Jahre darauf, im Jahr 2004, erschien dann das zu diesem Zeitpunkt vierte Blutengel Album „Demon Kiss“ und verbesserte sich in den Charts auf Platz 53, wo es sich über einen Zeitraum von zwei Wochen halten konnte.

Zwar machte man, was die Chart-Platzierung betrifft, im Jahr 2005 mit „The Oxidising Angel“ dann erst einmal einen kleinen Schritt zurück, um sich im Jahr 2007 mit dem Album „Labyrinth“ umso besser zurückzumelden, wofür ein 36. Platz in den deutschen Alben-Charts der Lohn war.

Mit dem Album „Schwarzes Eis“ machte man es um Jahr 2009 dann sogar noch besser und erreichte erneut Rang 17 der deutschen Alben-Charts.

Und dieser Trend setzte sich dann auch mit dem Album „Tränenherz“ im Jahr 2011 fort, welches hierzulande den elften Rang der Alben-Charts belegen konnte.

Seitdem waren Blutengel nahezu mit jedem ihrer zehn Alben-Veröffentlichungen weit oben in den Charts zu finden. Den beiden Alben „Monument“ und „Leitbild“ gelang dabei sogar in den Jahren 2013 und 2017 der Sprung auf Rang vier der Single-Charts hierzulande.

Nun veröffentlicht die Band um Mastermind und Frontsänger Chris Pohl am 15. Februar ihr nunmehr zwölftes Studioalbum unter dem Namen „Un:Gott“. Dabei hat die Band bereits im Vorfeld die Videos zu „Vampire“, „Am Ende der Zeit“ und „Morningstar“ veröffentlicht, welche erneut auf ein echtes Blutengel-Album schließen lassen.

So überzeugt die Band einmal mehr mit eingängigen Refrains, die noch melancholischer und düsterer als auf dem Vorgänger erscheinen. Dazu gesellen sich allerdings auch auf „Un:Gott“ einmal mehr zudem auch tanzbare Stücke, welche durch ihren Elektrosound niemanden kalt lassen.

Und auch die Stimme des Sängers Chris Pohl verbindet sich auf diesem Album im Zusammenspiel mit der Stimme von Ulrike Goldmann einmal mehr zu einer harmonischen Einheit, so wie man es bereits von den letzten Veröffentlichungen des Gesangsduos gewohnt ist.

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